Die 36 Kammern der Nutzlosigkeit

Premiere: »Die 36 Kammern der Nutzlosigkeit«

Am 16.4. war es soweit. Die 36 Kammern der Nutzlosigkeit sind gelüftet worden. Und es war eine große Freude. Hierfür meinen Dank allen, die sich vom geballten Unsinn nicht haben verstören lassen. Darüber hinaus gab es auch sehr freundliche Worte:

„Die Lehre vom gehobenen Nonsens wird hier verbreitet, sie macht das Publikum zu Jüngern, die jedes Wort in sich aufsaugen (sollten).“
Rudolf Ogiermann, Münchner Merkur

Die ganze Kritik gibt es hier zu lesen.

Recording, One, Two…

Zum Gewinn des Reinheimer Satirelöwen gab’s noch ein besonderes Schmankerl: einen Sonderpreis, in Folge dessen ich zur Sprachaufnahme ins Studio durfte. Entstanden ist ein Hörbuch, das rechtzeitig vor Weihnachten im Dezember als CD bei der Büchergilde erscheint. Nebenstehendes Foto beweist, dass es sich bei dem Aufnehmenden tatsächlich um mich handelt. Ort der Aufnahme war Bad Homburg, es wird also ein wertiges Produkt. Herzlichen Dank an Rainer Hofmann-Battiston und Heinz Kühne von undobArt und Jürgen Sander von der Büchergilde.

Reinheim – hic sunt leones!

Zu meiner großen Freude bin ich aus Reinheim letzte Woche mit dem Satirelöwen in der Kategorie Solokabarett heimgekehrt. Mein Dankeschön an die Kollegen, Veranstalter, die Jury und natürlich die Besucher für zwei denkwürdige Abende. Ein Hoch auf weitere Abenteuer in der Terra Incognita. Wem das alles zu lateinisch erscheint: einfach googeln. Wohlsein! Und nachzuhören auf hr2 Kultur am 7. Oktober 2012 um 12.05 Uhr.

Schottenbrand – Wasser Marsch!

Foto: Jeannette Kummer, www.erdgeschoss.net

So lautete die Vorgabe für den 26. September 2012 im Münchner Lustspielhaus, die buchstabengetreu umgesetzt wurde. Hier zu sehen bei der inbrünstigen Deklamation des Psalmes der Sorge: v.l.n.r. Malcolm Tretter, Angus Ringlstetter, Stuart Kemmler und Ian Mc Malmsheimer. Dank an alle, die geholfen haben, einen erneut unvergesslichen Abend zu bereiten.

Reise, Reise, Seemannsreise

Man kann sich noch so sehr schätzen und mögen, trotzdem besteht die Möglichkeit, nicht ewig zusammen zu bleiben. Und dann kann man sich – idealerweise – im beidseitigen Einvernehmen trennen und sich weiterhin freuen, wenn man sich sieht, bei einem Bier zusammensitzen und der Zukunft gespannt ins Auge blicken. Klingt schmalzig? Ist aber so geschehen. Ich rede natürlich nicht von meinem Privatleben, das ist viel spannender, je weniger man darüber weiß, auch für mich. Nein, gemeint ist das berufliche Privatleben, also das Management. Und so begab es sich, dass ich einen neuen Heimathafen gefunden habe, nämlich Pascale Schaible alias AGENTUR ZWEIGOLD. Ich freue mich riesig auf spannende Seefahrten!

Und es gilt Danke zu sagen, ein ganz Herzliches, an Barbara Jakubeit, Oliver Jakubeit, Tina Gasser, Jonas Noll und rückwirkend an Jovana Dowald von der AGENTUR AKZENT. Es war eine schöne Zeit, möget ihr immer guten Wind haben!

Dreimal Schwabing

Was fürs Herz  (26.7.)

Alex Burkhardt und Sven Kemmler präsentieren „Geliebte Verlierer“, ein Abend mit Texten, die man innig liebt, die aber der Zensur, dem Populismus und natürlich schlecht vorbereitetem Publikum zum Opfer fielen. Doch diesmal dürfen die Zeilen würdevoll hinaus ans Licht und leben. Zur seelischen Unterstützung haben sie sich Freunde eingeladen, die sensationelle Gastbeiträge auspacken: Weiterlesen

Weißwurschtfrühstück

Gestern um 20:30 MEZ ist auf dem Stustaculum München beim Finale Dahoam und Minuten vor dem Auftaktspiel der Deutschen bei der EM die Goldene Weißwurscht in meinen Besitz übergegangen. Ich versuche seitdem vergeblich, sie zu essen. Trotzdem fühlt es sich gut an. Hier das offizielle Siegerfoto, das meine Entschlossenheit für die Zukunft sowie die dafür notwendigen sozialen Defizite angemessen thematisiert.

Zwischenstand

Ein neuer Bundespräsident, V-Leute, die aus der NPD abgezogen werden und republikanische Präsidentschaftskandidaten, die sich gegenseitig als Finanzhandlanger mit Kreuz und Wumme entlarven – es könnte schlechter aussehen. Und auch in den weltpolitisch vollkommen irrelevanten Ecken tut sich was. Bei mir also. Weiterlesen

2012

Es ist angebrochen, das Jahr, in dem der Mayakalender endet (hat nichts mit der von Karel Gott besungenen Biene zu tun), das Wassermannzeitalter beginnt (wem das nichts sagt: den Film «Hair» ansehen) und laut dem ein oder anderen die Welt untergeht (ist selbsterklärlich). Nun, wir werden wohl erst nächstes Silvester sehen, was davon eingetroffen ist. Doch der Beginn des Jahres enthielt bereits Auf- und Untergänge. Weiterlesen

Odyssee

«Odyssee» im Vereinsheim am 31.12.2011

Foto: Jeannette Kummer, www.erdgeschoss.net

Anbei eine Zusammenfassung des Abends von Franz Kotteder in der Süddeutschen Zeitung

Die Silvester-Revue im ‘Vereinsheim’ befasste sich dieses Mal mit der ‘Odyssee’

München – Odysseus ein Halbgott? In der Schwabinger Kleinkunstkneipe Vereinsheim weiß man es besser – er ist ein Viertelgott und teilt sich auf vier Personen auf: Erwin O., Mikis-Otto, Jorgos-Otfried und Panos-Ottokar Dysseus. Diese Erkenntnis ist weniger der Mythologie zu verdanken als dem Umstand, dass vier Hauptdarsteller eine Rolle brauchten. Zum vierten Mal lud das Vereinsheim zur komischen Silvester-Revue, bei der es unter anderem auch um aktuelle Entwicklungen in Schwabing und der Welt geht. Diesmal als vier Odysseuse zugange: Kabarettist Georg ‘Grög’ Eggers, Moses Wolff und Michael Sailer von der sonntäglichen Lesebühne ‘Schwabinger Schaumschläger’ sowie Kleinkunstveranstalter und Vereinsheim-Chef Till Hofmann. Der Kabarettist Sven Kemmler fungierte als Erzähler und gab sich redlich Mühe, dem Ganzen einen würdigen Rahmen zu verleihen: ‘Unseren neuen Zuschauern sei gesagt: Auch wir wissen nicht, was heute Abend hier vorgeht.’ Weiterlesen