Endlich

Die Entdeckung der Lach- und Schießgesellschaft 2008: Ein Vortrag über Glück, eine Berufsschule für Auftragskiller und das Geheimnis der Sushiherstellung sind die Komponenten eines ungewöhnlichen Abends. Dazwischen improvisiert Kemmler mit den Reaktionen und macht das Publikum zum konspirativen Mittäter.

Kann man Glück vermessen? Da heißt es immer „nichts ist umsonst“, aber was kostet das Leben? Bilanz ziehen ist schön und gut, aber was ist gefälscht? Wir wissen: unterm Strich ist nach dem Spiel. ENDLICH eben. Was ist ENDLICH? Mal Tod beiseite, es geht um Erfolg und Verlust, um Hoffnungen und Sehnsüchte, um Stolz und um Beziehungen. Also genaugenommen um Liebe.

Ein Kabarett wie das Messer des japanischen Kochs, den Kemmler aus deutschen Kinderbüchern fernöstliche Weisheit zaubern lässt: eine feine Klinge die scharf schneidet, zeitlos und aktuell.

Regie: Eva-Katrin Hermann

Stimmen

„Im sich virtuos immer weiter steigernden Tumult ist doch immer klarer zu erkennen, dass Sven Kemmler den neurotischen Empathie-Eunuchen, den herzlosen Lebensbeender und den heldenmütigen Kasperle-Verklärer in ihrem verzweifelten Scheitern klug auf ein großes Ziel hin steuert: Alle drei hauen bei ihren Versuchen, das Glück in Worten und Bildern fest zu nageln so oft von allen Seiten virtuos daneben, dass inmitten des zertrampelten Terrains schließlich eine Silhouette des Glücks stehen bleibt, die jeder Betrachter mit seinen ganz eigenen Vorstellungen füllen kann.“ Georg Eggers alias »Grög«

„Die Rede ist vom Kabarettisten Sven Kemmler, der in absehbarer Zeit zu den ganz Großen der Szene zählen wird (…) schauspielerisch genial (…) mit klugen Aphorismen, hochkarätigen Pointen“ TZ München

„Sven Kemmler hat einen beglückend intelligenten Text geschrieben.“ AZ, München

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